Das richtige WordPress Theme auswählen

Welches ist das richtige Theme? Gute Frage, die ich dir nicht so einfach beantworten kann. Und wenn du danach googelst bekommst du 100erte Antworten und 1000ende gegenteilige Meinungen. Meiner Meinung ist wichtig das du dich mit deinem Theme wohlfühlst und das es dir gewisse Funktionen bietet, die dir das Arbeiten mit WordPress erleichtern. Schließlich sitzt später du, und nicht 1000 andere vor deinem Computer und arbeiten mit deinem Theme.

Privater Blog oder Homepage

Wenn du hobbymässig ein bisschen Bloggen willst reicht dir natürlich ein kostenloses Theme und es stört dich nicht wenn in deinem Footer „powered by IrgendeineFirma“ steht.

Professioneller Blog

Bei einem professionellem Blog hast du sicher andere Anforderungen, du willst ihn später sicher einmal monetarisieren. Hier kommt es darauf an, das du in wichtigen Bereichen ohne großen Aufwand Werbung schalten kannst.

Unternehmenswebseite

Als Unternehmer solltest du unbedingt ein professionelles Theme wählen, und wenn es dir nur darum geht das „powered by IrgendeineFirma“ zu entfernen.

Online Shop

Für Online Shops gibt es eigene Themes, oder du verwendest ein Premiumtheme. Achte darauf das „Woocommerce Ready“ bei deinem Theme dabeisteht. Damit ersparst du dir Anpassungen.

Mehrsprachige Webseite

Achte auf „WPML Ready“ bei der Themebeschreibung

Eine ganz einfache Frage:

Wie willst du deine Seiten und Beiträge erstellen?

Der WordPress Editor

Den Standart Editor hast du bereits kennengelernt. Hier siehst du ihn mit einer Erweiterung, die wir später noch installieren werden. Es gibt aber noch 2 weitere Möglichkeiten.

Editor mit Tinymce Advanced

 

Visual Composer

Der Visual Composer ist ein Drag & Drop Builder, der in WordPress-Kreisen weit verbreitet ist. Er erleichtert dir das Erstellen von Seiten um ein Vielfaches, vor allem, wenn man keine oder nur wenig Programmierkenntnisse besitzt. Viele Premiumthemes haben den Visual Composer onBoard, du kaufst ihn also gleich mit.

So sieht das Backend im Visual Composer aus, im nächsten Bild siehst du die Elemente Bibliothek

Visual Composer Elemente

 

Page Builder

Ein Page Builder ist eine ganz feine Angelegenheit. Er integriert dir, gleich wie der Visual Composer fertige Designelemente, nur mit dem Unterschied, das du nicht mehr auf „Vorschau“ klicken musst, um dein Werk zu betrachten, du siehst sofort wie es aussieht da du direkt in der Besucheransicht arbeitest.

Arbeiten mit dem Pagebuilder

im nächsten Bild siehst du die Elemente Bibliothek im Pagebuilder

Elemente im Pagebuilder

 

 

Hier gezeigte Themes:

Mit Visual Composer das Theme Avada, du findest es hier bei Themeforest

Mit Page Builder das Theme Flatsome, du findest es hier bei Themeforest

Themeforrest lädt dich zum stöbern ein, du kannst dir tolle Inputs holen, dir 100erte Themes ansehen… aber einen Tipp möchte ich dir noch mitgeben. Wenn du Anfänger bist und ein Theme kaufen willst, solltest du dich bei den beliebtesten Themes umschauen. Warum? Weil du dir sicher sein kannst das das Theme weiterentwickelt wird und du auch Support bekommst. Hier gehts zu den beliebtesten Themes auf Themeforest.

Deine Anforderungen

Zäume nicht das Pferd von hinten auf

Das wichtigste an der Auswahl des Themes sollten für dich deine Anforderungen sein. Avada und Flatsome sind sogenannte Multipurpose Themes, sprich sie versuchen so viele Bereiche wie möglich abzudecken. Ob du alle diese Funktionen brauchst, sei dahingestellt. Wenn du einen Food Blog betreiben willst, reicht dir sicher auch ein anderes Theme, was aber die Möglichkeit einer Rezeptangabe beinhaltet. Wenn du einen reinen Shop aufsetzen willst, Woocommerce liefert ein eigenes Theme mit dem Namen „Storefront“. Willst du viele verschiedene Darstellungsmöglichkeiten auf deiner Webseite, und vieles kombinieren, dann kannst du dir auch ein Multipurpose Theme zulegen.

Vergiss bitte nicht: Je mehr Funktionen und Möglichkeiten dein Theme bietet, umso länger musst du dich einarbeiten.

Fazit: Das Theme sollte deinem Ideal nahe kommen. Du kannst es später durch Plugins jederzeit erweitern. Jede Webseite ist anders, und das ist gut so, da musst du deinen eigenen Weg finden. Du hast sicher auch eine Vorstellung deiner Homepage, und die Arbeit mit WordPress soll dir Spaß machen.

Wenn du optisch sofort sehen möchtest wie deine Seite oder dein Beitrag gerade aussieht, und viele Gestaltungsmöglichkeiten nutzen möchtest, empfehle dir ein Theme mit einem Page Builder. Warum? Der Visual Composer ist ein tolles Produkt, erfordert aber sehr viel Einarbeitszeit. Wenn du dir die Zeit nehmen willst, dann nur zu. Einfacher geht es mit einem Page Builder.

 

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