Das WordPress Design Menü

Im Design Menü bestimmst du das aussehen deines Themes. Du kannst auch das ganze Theme ändern wenn du möchtest.

Was ist ein Theme?

Das Theme ist sozusagen das Gewand deiner Webseite. Stell dir einfach vor du stehst vor dem Kleiderschrank und musst dich zwischen einem blauen T-Shirt mit Rundkragen oder einem weißen Hemd mit Brusttasche entscheiden. Ziemlich großer Unterschied, oder? Genau so verhält es sich mit Themes. Sie bestimmen wie die Homepage aussieht, und bringen je nach Theme auch verschiedene Funktionen mit sich, wie beim Hemd die Brusttasche. Es gibt jede Menge kostenlose Themes oder du entscheidest dich für ein Premiumtheme.

Was ist ein Premiumtheme?

Premiumthemes bringen viele erweiterte Funktionen und Designelemente mit sich, die du sonst mühsam mit Plugins nachrüsten musst. Da bei Premiumthemes von Entwicklerseite ein wirtschaftliches Interesse dahinter steht, werden solche Themes natürlich weiterentwickelt und die Hersteller bieten dir Support an. Wir gehen später noch auf die richtige Auswahl des Themes ein, und was du dabei beachten musst.

Übersicht im Designmenü

Die Übersicht im WordPress Design Menü

Nach der Installation stehen uns bei WordPress 3 Themes zur Verfügung. Wenn du direkt auf das Theme klickst, bekommst du eine Theme Vorschau angezeigt. Wenn das angeklickte Theme nicht aktiv ist, kannst du es in der Vorschau löschen. Ist es aktiv, bekommst du den Customizer angezeigt.

Aktiv: bedeutet das ist das gerade verwendete Theme

Customizer: Hier kannst du dein Theme anpassen

 

Der integrierte Theme-Marktplatz

Mit einem Klick auf den Button „Hinzufügen“, links oben, kommst du auf den in WordPress integrierten Marktplatz.

Theme hinzufügen Marktplatz

In der Menüleiste kannst du nach bestimmten Kriterien filtern, wie Vorgestellt, Populär, Neueste, Favoriten und nach Funktionen. Filtern nach Funktionen bedeutet, das die Themes für eine bestimmte Sparte ausgerichtet sind und gewisse Funktionen für genau deine gewählte Kategorie mitbringen.

Hier siehst du jetzt eine Auswahl an verschiedenen Themes, die dir zur Verfügung stehen. Manche sind komplett kostenlos, andere, meist mit einem Framework dahinter, kannst du in einer kostenlosen Version downloaden, um jedoch alle Funktionen nutzen zu können, musst du dann eine Lizenz kaufen.

Ich empfehle dir jedoch den Marktplatz von Themeforrest, den wir später noch genauer unter die Lupe nehmen werden. Links oben befindet sich noch der Button um Themes hochzuladen, da kannst du dann auf Themeforrest erworbene Themes uploaden.

 

Der Theme Customizer

Im Customizer kannst du dein Theme verändern. Hier gilt, je nach verwendetem Theme stehen dir unterschiedliche Funktionen zur Verfügung. Bei Premium Themes können das schnell 10 und mehr Menüpunkte sein.

In der Grundversion, in Twenty Seventeen, sind das deutlich weniger.

Theme Customizer

Hinweis: Diese Einstellungen ändern sich bei so ziemlich jedem Theme, sie können je nach Theme auch unterschiedliche Bezeichnungen haben.

Gleich bleibt im Grunde nur:

Website-Information: Hier kannst du den Namen und den Untertitel ändern, sowie das Logo und das Favicon der Webseite

Menüs: Hier kannst du deine Menüs zuweisen

Startseiten-Einstellungen: Ob du eine statische Seite oder eine Beitragsseite als Startseite haben willst

Zusätzliche Css: Hier kannst du global für die Webseite eigene Design-Regeln definieren

 

Widgets

Wordpress Widgets

Widgets erweitern deine WordPress-Webseite um kleine Funktionen. Je nach gewähltem Theme unterscheiden sich die Widget-Bereiche. In unserem Fall haben wir hier 3 Widgetbereiche, du siehst sie auf der rechten Seite:

Die Blog Seitenleiste

Footer 1

Footer 2

Auf der linken Seite siehst du die zur Verfügung stehenden Erweiterungen. Du kannst diese per Drag and Drop in den gewünschten Widget Bereich ziehen, oder direkt anklicken, daraufhin öffnet sich ein Menü und du kannst die gewünschte Erweiterung dem Widgetbereich hinzufügen.

Widgetbereiche und Widgets können sich ändern. Premiumthemes fügen gerne eigene Widgetbereiche hinzu. Auch bieten viele Plugins die Möglichkeit diese als Widget zu nutzen.

 

Ein vorher-nacher Beispiel

So sieht unsere Webseite zurzeit aus, achte auf die Sidebar und den FooterFrontend nach der Installation

 

Wir ändern ein paar Kleinigkeiten

Widgets in WordPress ändern

Die Blog-Seitenleiste ist jetzt um die Kategorien und die neuesten Kommentare „ärmer“ geworden.

In Footer 1 befinden sich jetzt die Kategorien

In Footer 2 die neuesten Kommentare

Und so sieht es im Frontend für den Besucher aus

Wordpress Frontend nach ändern der Widgets

Du siehst, Anpassungen gehen schnell und sind einfach, viel schwieriger ist of die Auswahl der richtigen Widgets.

Tipp: Es gibt wieder einmal, Plugins für WordPress, mit denen du unterschiedliche Widgetbereiche erstellen kannst. Nach Seiten, Beiträgen, Kategorien, oder auch für einzelne Seiten.

 

Widgets entfernen

Variante 1: Um Widgets zu entfernen klickst du einfach auf den Pfeil im gewünschten Widgetbereich

Variante 2: Diu ziehst das betreffende Widget einfach auf die linke Seite in den Widgetbereich

Variante 3: Du ziehst das Widget nach links unten, unter „Inaktive Widgets“ kannst du das Widget ablegen und später wiederverwenden. Hier gehen dir keine Einstellungen verloren.

 

Das WordPress Menü

Standartmäßig verfügt WordPress über kein Menü, du musst erst eines erstellen. Gib einfach den Namen des Menüs ein, am besten etwas aussagekräftiges wie Hauptmenü. Klicke auf speichern und du hast dein erstes Menü erstellt.

Menü erstellen in WordPress

Jetzt kannst du auf der Linken Seite einen Reiter wählen und Seiten, Beiträge, Individuelle Links und Kategorien zu deiner Menü-Struktur hinzufügen.

Menü-Struktur: Bestimmt die Hierachie deines Menüs

Menü-Einstellungen: Hier kannst du einstellen zu welchem Menü deine Seiten hinzugefügt werden sollen, und ob Elternseiten automatisch zum Menü hinzugefügt werden sollen. Das Thema Elternseiten besprechen wir wenn wir Seiten anlegen.

 

Dem Menü eine Position zuweisen

Klicke dafür auf „Positionen verwalten“, wähle aus wo sich dein Menü befinden soll.

Das WordPress Menü zuweisen

Je nach Theme und vorhandenen Plugins, kannst du Menüs anlegen und verwalten wie du möchtest. Es gibt auch die Möglichkeit Menüs zu switchen, das heißt diese zu ersetzen. Das wird gerne bei Mitgliederseiten gemacht, um Mitgliedern andere Inhalte als reinen Besuchern präsentieren zu können.

 

Inhalte dem Menü zuweisen und verändernDas WordPress Menü bearbeiten

 

  1. Hier kannst du Auswählen was du dem Menü hinzufügen möchtest. Markiere die gewünschten Positonen und Klicke auf „Zum Menü hinzufügen“
  2. Nach dem Hinzufügen sind alle Elemente als Hauptmenü-Punkte angeordnet
  3. Ein Untermenü erstellst du indem du ein Menüelement mit der Maus nach rechts verschiebst
  4. Gibt die Positon des Menüs im Theme an

Klicke auf „Menü speichern“ und du dein Menü ist im Frontent sichtbar.

Und so sieht unser Beispiel im Frontend für den Besucher aus

Menü nach dem Erstellen im Frontend

 

Der Design Editor

Design

Hier kannst du dein Theme bearbeiten. Ich empfehle dir das nicht in einer Live-Umgebung, sondern in einer Testumgebung zu machen.

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